Problems after moving in

und der Welpenblues (scroll nach unten)

The Lagotto is an intelligent dog that can demand a lot from its owner, even as a puppy. We consistently find the first six months very challenging, and many families experience puppy blues. We'll explain a few topics on this page.

Der Einzug

After 8 or 9 weeks, the big day finally arrives: the arrival of a puppy is imminent, and it's incredibly exciting. You're full of anticipation, having spent so much time preparing for the arrival, with the breeder explaining everything you need to know, and then the big day finally comes.


Now it will be decided how this period unfolds and how consistently one can deal with the circumstances.


Here I'd like to give you a few examples of the difficulties you might encounter, especially at the beginning, and the challenges a puppy brings. This information is based on my experiences over the last 10 years and refers specifically to the Lagotto Romagnolo breed, and therefore to the working dog variety. There may be variations with other people/breeders; this is purely based on my experiences with my puppy families over the past few years.

Sleep deprivation and getting used to the box and the kennel

Schlafentzug ist ein ganz großes Thema, denn ein Welpe ist wie ein Baby und kann die Nacht noch nicht komplett durchhalten. Die Blase kann noch keinen Urin speichern und wenn der Welpe wach wird, muss er raus und sich lösen. Das ist auch oft noch Nachts, gerade am Anfang. Zudem ist man sehr hellhörig und möchte natürlich auch nicht verpassen, dass der Welpe raus muss. Also schläft man die ersten Nächte nicht gut und dieser oft unterbrochen. Schlafenzug geht schnell an die Substanz und wird als Foltermethode eingesetzt, so zeigt sich deutlich, dass man schnell an eine mentale Grenze stößt.


Darüberhinaus ist die Gewöhnung an die Box für die Nachtruhe auch nicht gerade förderlich. Denn ein Welpe kommt frisch von der Mama mit den Geschwistern und hat die Nacht noch nie alleine verbracht, sondern immer in der Gemeinschaft, das bedeutet meistens, er kennt noch keine Box und er war noch nie alleine auf sich gestellt.


Wir empfehlen jeder Familie, eine Box ins Schlafzimmer zu stellen und den Welpen in der Nacht direkt am Bett zu haben, damit man hört, wenn dieser aufwacht und unruhig wird, um schnell mit dem Welpen nach draußen zu gehen.


Unsere Welpen kennen bereits alle eine Box, denn diese steht schon Wochen vorher im Kennel um sich daran zu gewöhnen. Trotzdem ist es im neuen Zuhause nochmal was komplett anderes und die Karten werden im neuen Heim neu gemischt.

Die Box sollte auch später im Leben eine Ruhemöglichkeit sein, gerade auch wenn man mit dem Hund gern reist.

 

Da der Welpe es nicht gewohnt ist, alleine zu schlafen, gibt es ein paar Regeln die gerade in den ersten Nächten für viel Trubel und Lautstärke sorgen.

Wichtig ist immer, der Welpe sollte wirklich müde sein, sich draussen vorher gelöst haben und eigentlich schlafen wollen, dann ist der richtige Zeitpunkt ins Bett zu gehen und den Welpen in die Box zu sperren. Hier richtet es sich nicht nach einer Uhrzeit - wie man sonst gewohnt ist ins Bett zu gehen, denn der Tagesrythmus ist eh am Anfang noch stark gestört. Wir empfehlen immer noch gegen 22 Uhr das letzt mal in den Garten oder auf die Wiese zum lösen und dann wenn er müde ist, in die Box.


Nun läuft es bei allen Familien wie folgt ab: Der Welpe ist hundemüde und wird die Box gelegt. Die Box wird geschlossen, wir legen uns ins Bett und das Licht ausgemacht. Nun passiert die nächsten Nächte folgendes. Der Welpe schreit, weil er nicht in die Box will, also wird er dies lautstark kundtun. Wie empfehlen immer, das auszuhalten, denn die Müdigkeit gewinnt und der Welpe wird über sein gemecker einschlafen.

Je nachdem wie hartnäckig er ist, kann das schnell oder auch länger dauern. Wichtig ist hier, dass man nicht schwach wird und auf sein gejammer eingeht, denn jegliche Kommunikation mit dem Welpen ist ein Gewinn für diesen.

Wenn man dies aber für ein paar Tage strickt einhält und sich nicht darauf einlässt, wird sich das von Tag zu Tag bessern und der Welpe wird schnell lernen, Box ist Schlafenszeit und man hat später einen Welpen, der seine Ruhephasen gut einhalten kann.


Wenn man das nicht aushält und sich auf das Spiel einlässt, wird man immer mehr Probleme bekommen. Der Welpe gewinnt im Kampf Aufmerksamkeit und die Ausdauer des Jammerns wird länger - bis hin zu dem Thema - das keine Box mehr akzeptiert wird.


Das gleiche Spiel ist auch beim Hauskennel. Je nachdem wo der Kennel steht, meistens im Wohnzimmer, empfehlen wir die gleiche Prozedur. Hier ist es nur absolut wichtig, dass der Welpe nicht alles mitbekommen kann, denn jeglicher Reiz mit den offenen Gitterstäben führt dazu, dass der Welpe schnell reizüberflutet. Wir hängen unsere Kennel mit alten Bettlaken ab, so dass er wirklich auch runterfahren kann am Tag und nicht dauernd aus dem Schlaf gerissen wird.

Ein Kennel ist sehr hilreich, denn man kann den Welpen nicht immer bei allem dabei haben und möchte dies auch nicht, denn er soll später auch lernen alleine bleiben zu können und wenn man einem Welpen schon früh anerzieht, dass er immer alles darf, überall mitkommen kann im Haus / Wohnung, dann wird er dies später auch kontrollieren.


Den Welpen zu erziehen und daran zu gewöhnen ist die ersten Tage eine nervenaufreibende Angelgenheit und wird einige Störungen im Familienleben produzieren, denn nicht jeder kann mit dem Lärmpegel gut umgehen.


Aber was ist einem wichtig? Ein Welpe, der auch alleine zur Ruhe finden kann und man sich auch im Haus/Wohnung weiterhin frei bewegen kann, oder 24/7 auf den Welpen aufzupassen?

Wir können nur Empfehlungen aussprechen, jeder muss selber entscheiden - wie er sich das Zusammeleben mit einem Hund vorstellt.


Hier ist nur zu beachten, der Lagotto ist ein hoch energetischer Hund und je weniger er Ruhe empfindet umso energiegeladender und unruhiger wird er. Ruhe finden und einhalten - halten wir bei dieser Rasse für unabdingbar.

Alles ankauen &

die Berühmten 5 min. - Zoomies

A puppy explores everything, and very often with its teeth.


The "crazy five minutes" (zoomies) in puppies are completely normal, usually afternoon/evening bursts of energy during which they run, jump, and bite. These bursts are often caused by excess energy, overtiredness, or overstimulation. Stay calm and let the puppy be. Some puppies will lunge at their owners during these episodes; their legs, feet, or trouser legs are then "attacked" like the worst enemy with fierce growling and sometimes barking.


Dr. Astrid Schubert, a veterinary behaviorist at the Animal Health Center, sees many such cases: "Inexperienced owners often begin to doubt the animal's mental state, and sensitive people can even become genuinely afraid of their new family member. It becomes problematic when the animal can't be stopped even after five minutes, or when the children themselves flee from the dog in tears and panic. But there's nothing wrong behind it."


Where does this behavior come from? Where do the "crazy five minutes" in dogs come from?

Puppies are playful and practice all their innate behaviors while playing with their siblings. This includes hunting behavior, sexual behavior (mounting), and playful wrestling, so that later, in a serious situation, they know how to resolve conflicts without life-threatening injuries. Bite inhibition, by the way, is not innate. It is learned through play with other puppies of the same age.

These instinct-driven actions are therefore subject to so-called drives and are discharged, depending on the stimulus situation, meaningfully in a corresponding situation (the mutual chasing in the dog park) or seemingly senselessly in the living room or in the garden, and even when there is no other dog to take on the role of the hare.

Basically, this behavior is normal, and most owners are usually not afraid of their wild child when it runs around in circles on the sofa and tables and seems unresponsive.

Inexperienced owners and sensitive people are frightened by this behavior. And if children, for example, scream and run away, they only attract the dog's attention even more: nothing is more delightful than a squealing, fast-moving child who squeals even louder when you jump on them or nip their legs!

The solution to the mystery is: rest and activity.

A puppy's development is never complete without these bursts of energy. And that would be a shame, because knowing that these "crazy five minutes" are perfectly normal and will disappear with age allows you to sit back, laugh until you cry, and simply enjoy these times.
If the "five minutes" last longer than 15 minutes, or if an attack on the owner is always immediately called for, help is needed.

What 15-week-old puppy really gets enough exercise from three 20-minute walks? And if you just use common sense, it quickly becomes clear: if we didn't separate the puppies from their mother and littermates, if they stayed together, would there really be a supervisor standing by with a stopwatch at 15 weeks old, holding up a stop sign after 30 minutes? "Stop, your playtime is over! Everyone lie down in the corner immediately, and please, no more roughhousing for the next four hours! Running, playing, jumping over stones and logs is strictly forbidden!"

Let's be honest – nature doesn't follow these man-made rules. Quite the opposite: these rules are unnatural and often lead to behavioral problems, because the under-stimulated puppies find an outlet in ways like chewing things or chasing children.

Of course, you shouldn't overexert a puppy. Half an hour of continuous running is too much. Even a short hike in the Munich hills lasting over an hour is too much. A long stroll through the city is also unsuitable for little ones. With common sense, careful observation, and a little common sense, you'll quickly know when it's too much, and also when it's too little.

Here are the most important points:

  • What happens? Puppies run around in circles like crazy, chase invisible things, bark, or bite leashes, furniture, or people.
  • When? Often in the evening, when the dog is tired or has had to take in too many impressions during the day.
  • What to do?
  • Don't take it personally: Biting is usually not aggression, but play behavior.
  • Keep Calm: Don't yell at the puppy, that will only excite it further.
  • Secure yourself: Remove dangerous objects.
  • Redirect? Use a chew toy, a filled Kong, or a flirt pole to channel the energy in an orderly way.
  • Cancellation: If things get too wild, often the only thing that helps is a short throw-out into the garden (if possible) or a short, quiet time-out in the kennel.
  • Duration: Usually 10 to 15 minutes, then they often fall asleep, exhausted.


Achtung:

Der Latotto ist ein Arbeitshund


Erziehung und Auslastung eines Welpen benötigen weder übertriebene Strenge noch Laissez-faire, sondern ein aufmerksames Beobachten seiner individuellen Bedürfnisse


Auslastung des Welpen

Neben Entdeckungstouren ist das gemeinsame Spiel mit dir für den Welpen das größte Vergnügen. Starten würde ich immer mit einfachen Suchspielen, Dummytraining, apportieren und Dinge die eine kurze Aufmerksamkeit haben. Welpen sind noch nicht sehr ausdauernd, so dass man hier kurze Sequenzen mit Suchspielen macht. 

Es gibt sehr viele gute Anleitungen im Internet, wie man sich tolle Suchspiele selber bauen kann, wie man den Hund gut auslasten kann. Hier ist Kreativität gefragt.

Wichtig ist, dass der Lagotto was für den Kopf macht sonst ist diesem schnell Langweilig und wir kommen wieder in die Schleife der Zoomie 5 min Phase.


Ein Lagotto ist ein Arbeitshund, der viel Energie hat und diese muss man bedienen. Eine gesunde Mischung aus Arbeit und Ruhe.


Wichtige Grundsätze zur Auslastung des Lagotto-Welpen:

  • Mentale Auslastung vor körperlicher: Aufgrund ihrer ursprünglichen Verwendung als Wasser- und Arbeits- bzw. Trüffelsuchhunde ist die Nase das Hauptinstrument des Lagotto.
  • Nasenarbeit/Suchspiele: Verstecken Sie Spielzeug oder Leckerlis im Haus oder Garten.
  • Apportieren: Lagotti apportieren gerne und oft.
  • Grundgehorsam: Kurze, spielerische Trainingseinheiten.
  • Sozialisierung: Gewöhnen Sie den Welpen frühzeitig an verschiedene Menschen, Umgebungen, Geräusche und VORALLEM andere Hunderassen. (da Lagotti stark zur Introvertierheit neigen)
  • Fellpflege: Die Fellpflege ist Teil der täglichen Routine, da der Lagotto sein Lebenlang geschoren werden muss.


Zudem fördern Aktivitäten mit dem Welpen auch die Verbindung.

Welpenblues

What exactly is puppy blues?


The term "puppy blues" is based on the "baby blues" that many new parents experience. After the initial euphoria, reality suddenly sets in: the little dog is a full-time job.

Lack of sleep because the puppy isn't sleeping through the night yet.

Constant running outside because the dog isn't house-trained yet.

Gnawing, biting, pulling – everywhere!

The feeling that life as you knew it suddenly no longer exists.

Hormone cocktail in disarray


In short: Your puppy is doing things that every puppy does, but the combination of responsibility, feeling overwhelmed, and perhaps even self-doubt makes it feel huge. There might also be external pressure, lots of advice, and conflicting information.

And then there's that unpleasant little voice in your head:

"Did I make a mistake?"
"Can I do this?"
"What if it stays like this forever?"

Take a deep breath – no, you didn't make a mistake. Yes, it will get better. And no, it won't stay like this forever.


Why does this happen?

Quite simply: A puppy brings huge changes – emotionally, in terms of time, and sometimes financially. It's not a cuddly toy that obediently behaves according to your wishes, but a small living being with its own needs that knows nothing yet about the world.

Many new dog owners feel overwhelmed because they feel they aren't doing enough or aren't meeting the dog's needs. Others are so exhausted by the adjustment to their new life that they long for their "old routine".

And you know what? That's perfectly fine.


Hormone levels also play a role!

If you're wondering why you're reacting so emotionally to the first few weeks with your new dog – your hormones are playing a part. Stress hormones like cortisol can rise, while happiness hormones like dopamine sometimes experience a slight dip. Lack of sleep and emotional tension also contribute to the effect. This means your feelings aren't just psychological, but also perfectly normal from a biochemical perspective! So give yourself time – your body and mind need a while to adjust to the new family member.

Wie du den Welpenblues überwindest:

Die gute Nachricht: Der Welpenblues vergeht. Die noch bessere Nachricht: Du kannst einiges tun, um dich schneller wieder wohlzufühlen.


1. Setze realistische Erwartungen

Ein Welpe ist kein perfekt funktionierender, kleiner Roboter. Er ist ein Baby – und Babys sind chaotisch. Deine Aufgabe ist nicht, von Tag 1 alles perfekt zu machen, sondern Schritt für Schritt in euer gemeinsames Leben hineinzuwachsen.


2. Pausen sind erlaubt – und wichtig!

Ja, ein Welpe braucht Aufmerksamkeit und Training. Aber du brauchst auch Erholung! Baue bewusst kleine Pausen in deinen Tag ein, in denen du kurz durchatmen kannst – selbst wenn es nur ein heißer Kaffee auf dem Balkon ist, während der kleine Flauschling schläft. Hier hilft Dir auch der Kennel um Dir die Pause zu gönnen.


3. Hol dir Unterstützung

Du musst nicht alles allein schaffen! Familie, Freunde oder sogar professionelle Trainer*innen können helfen, die ersten Wochen entspannter zu gestalten. Wenn dich der Welpenblues besonders hart trifft, sprich offen mit anderen Hundemenschen darüber. Du wirst sehen: Du bist nicht der Einzige Mensch!


4. Perfektionismus ablegen

Es ist völlig in Ordnung, wenn nicht jeder Tag mit deinem Hund nach Plan läuft. Mal klappt das Training besser, mal schlechter – das ist normal. Erlaube dir, Fehler zu machen, und erinnere dich daran, dass auch dein Fellknäuel noch lernen muss.



5. Der Blick nach vorn: Es wird einfacher!

Vielleicht fühlt sich alles gerade riesig an, aber dein kleiner Wuff wird wachsen, lernen und sich immer besser in den Alltag einfügen. In ein paar Monaten wirst du dich vielleicht gar nicht mehr erinnern, wie es sich angefühlt hat, nachts um 3 Uhr im Schlafanzug im Garten zu stehen.